Eigener Praxistest

UPERFECT 17,3-Zoll-4K-Monitor im Praxistest: Mein zweiter Bildschirm fürs MacBook Air

Ein Kabel, ein mattes Display und ein Standfuß, der steht wie eine Eins. So macht sich der tragbare Monitor an meinem mobilen Arbeitsplatz.

Der UPERFECT-Monitor mit mehreren nebeneinander geöffneten Browserfenstern am mobilen Arbeitsplatz.
Mehr Platz für mehrere Fenster: der UPERFECT an meinem Arbeitsplatz. Eigenes Foto aus der Nutzung.

Ein MacBook Air lässt sich wunderbar mitnehmen. Mehr Bildschirmfläche wäre unterwegs trotzdem manchmal schön. Genau dafür nutze ich den tragbaren 17,3-Zoll-Monitor von UPERFECT.

Er liefert ein gutes Bild, braucht in meinem Aufbau nur ein USB-C-Kabel und hat einen Standfuß, der seinen Namen verdient. Die Lautsprecher begeistern mich weniger, und die Anschlüsse hätte ich gerne auf der anderen Seite. Insgesamt ist er für meinen mobilen Arbeitsplatz aber eine klare Empfehlung.

Ein Kabel reicht

Die Verbindung zu meinem MacBook Air ist unkompliziert: Ein USB-C-Kabel überträgt das Bild und versorgt den Monitor gleichzeitig mit Strom. Ein separates Netzteil brauche ich in diesem Aufbau nicht.

Das ist für mich ein großer Vorteil. Ich möchte unterwegs einen zweiten Bildschirm aufstellen und anfangen zu arbeiten. Wenn ich dafür erst Kabel, Netzteil und eine freie Steckdose zusammensuchen muss, verliert die Idee ziemlich schnell ihren Charme.

Die Verbindung über ein einziges Kabel funktioniert bei meiner Kombination. Ob das mit einem anderen Rechner genauso klappt, hängt von dessen USB-C-Anschluss, der Stromversorgung und dem verwendeten Kabel ab.

Lieferumfang: Das Netzteil darf zu Hause bleiben

Neben dem Monitor liegen zwei USB-C-Kabel, ein HDMI-Kabel, ein Netzteil und eine kleine Anleitung im Karton. Damit ist das Zubehör für verschiedene Anschlussmöglichkeiten bereits dabei.

Das Netzteil brauche ich an meinem MacBook Air nicht. Schön, dass es trotzdem mitgeliefert wird – für einen anderen Aufbau kann es durchaus nützlich sein.

Der Standfuß: steht wie eine Eins

Mein persönliches Highlight ist der integrierte Standfuß. Er ist stabil, lässt sich stufenlos verstellen und hält den Monitor sicher im gewünschten Winkel. Das Ding steht wie eine Eins.

Gerade bei einem mobilen Bildschirm ist das mehr als ein nettes Extra. Der Tisch ist nicht immer gleich hoch, das Licht kommt mal von links und mal von rechts, und die Sitzposition wechselt ebenfalls. Da möchte ich den Bildschirm vernünftig ausrichten können.

Beim UPERFECT geht das ohne Gefummel. Der Standfuß gehört für mich zu den überzeugendsten Merkmalen des Monitors.

Knapp ein Kilogramm für 17,3 Zoll

Laut Hersteller wiegt der Monitor 2,19 lbs. Das entspricht rund 993 Gramm, also knapp einem Kilogramm. Selbst nachgewogen habe ich ihn bisher nicht.

Auch beim Tragen empfinde ich das Gewicht als angenehm niedrig. Die 17,3 Zoll bieten ordentlich zusätzliche Bildschirmfläche, ohne dass sich der Monitor wie ein schweres Stück Büroausstattung anfühlt.

Die Größe braucht natürlich trotzdem Platz in der Tasche. Leicht ist er – winzig wird ein 17,3-Zoll-Bildschirm dadurch nicht.

Mattes Display, gutes Bild

Die matte Bildschirmoberfläche gefällt mir besonders gut. Sie reduziert störende Spiegelungen, ohne dass die Farben dabei blass wirken. Das Bild macht auf mich insgesamt einen sehr guten Eindruck.

Laut beiliegender Anleitung beträgt die Auflösung 3.840 × 2.160 Pixel. In den macOS-Einstellungen kann ich die Darstellung skalieren und damit zwischen größerem Text und mehr Arbeitsfläche wählen. Für meinen Einsatz als zweiter Bildschirm ist diese Auswahl praktisch.

Mein Urteil zur Bildqualität beruht auf der normalen Nutzung. Farbtreue und Farbraumabdeckung habe ich nicht mit Messgeräten geprüft.

Auch draußen brauchbar

Die Produktbeschreibung nennt eine Helligkeit von 500 Nits. Das ist eine Herstellerangabe, kein von mir gemessener Wert.

Nach meiner Erfahrung lässt sich mit dem Monitor auch im Freien arbeiten. Die matte Oberfläche hilft dabei, Spiegelungen in Grenzen zu halten. Wie gut der Inhalt zu erkennen ist, hängt allerdings vom Standort und vom Umgebungslicht ab.

Eine pauschale Empfehlung für direkte, pralle Sonne würde ich deshalb nicht geben. Für meinen mobilen Einsatz ist die Helligkeit dennoch ein deutlicher Pluspunkt.

120 Hertz werden am MacBook angeboten

Die Anleitung nennt eine Bildwiederholrate von 120 Hertz. Auch in den macOS-Displayeinstellungen wird diese Einstellung in meinem Aufbau angeboten.

Ich nutze den Monitor hauptsächlich zum Arbeiten. Einen Gaming-Test habe ich damit nicht durchgeführt. Zu Reaktionszeit, schnellen Spielszenen oder der Qualität der beworbenen HDR-Darstellung gebe ich deshalb kein eigenes Testurteil ab.

macOS-Displayeinstellungen mit 3.840 × 2.160 Pixeln als Auswahl und einer Bildwiederholrate von 120 Hertz. Persönliche Gerätebezeichnungen sind verdeckt.
In meinem Aufbau bietet macOS 120 Hertz an. Die Auflösungsübersicht zeigt außerdem 3.840 × 2.160 Pixel. Persönliche Gerätebezeichnungen sind für die Veröffentlichung anonymisiert.
Technische Angaben in der beiliegenden Anleitung Fotografierte technische Angaben der UPERFECT-Anleitung mit 4K-Auflösung, 120 Hertz und Anschlussübersicht.

Die Anleitung dokumentiert technische Angaben. Eigene Messungen ersetzt sie nicht.

Alle Anschlüsse links – für meinen Aufbau etwas unpraktisch

Die Anschlüsse des Monitors befinden sich ausschließlich auf der linken Seite. Mein MacBook Air hat seine Anschlüsse ebenfalls links. Für meine Aufstellung wären Anschlüsse auf der rechten Monitorseite günstiger.

Das ist kein großes Drama, aber ein Detail, das im Alltag auffällt. Die Kabelführung wäre für mich andersherum einfacher.

Wer bereits weiß, auf welcher Seite des Laptops der zweite Bildschirm stehen soll, sollte sich die Position der Anschlüsse vor dem Kauf anschauen. Zum Monitor gehören zwei USB-C-Anschlüsse, Mini-HDMI und ein 3,5-mm-Kopfhöreranschluss.

Lautsprecher: eher für den Notfall

Die integrierten Lautsprecher sind für mich eine Notlösung. Ton kommt heraus, aber begeistert bin ich davon nicht. Ich würde den Monitor jedenfalls nicht wegen seiner Lautsprecher kaufen.

Eine weitere Einschränkung zeigt sich beim Blickwinkel: Wenn ich stark von der Seite auf den Bildschirm schaue, wird das Bild etwas schlechter.

Was mir gefällt – und was weniger

Das gefällt mir

  • Stabiler, stufenlos verstellbarer Standfuß
  • Bild und Strom über ein USB-C-Kabel in meinem Aufbau
  • Matte Oberfläche mit weniger störenden Spiegelungen
  • Sehr guter persönlicher Bildeindruck
  • Wiegt nicht mal ein Kilogramm
  • Für mich auch draußen zum Arbeiten geeignet

Das gefällt mir weniger

  • Alle Anschlüsse sitzen links
  • Lautsprecher nur als Notlösung
  • Bildqualität nimmt bei stark seitlichem Blick etwas ab
  • 17,3 Zoll brauchen Platz im Gepäck

Brauche ich das wirklich? Für meinen mobilen Arbeitsplatz: ja.

Der UPERFECT erfüllt genau die Aufgabe, für die ich ihn nutze: Er erweitert mein MacBook Air um einen ordentlich großen zweiten Bildschirm und lässt sich unkompliziert aufstellen.

Besonders gefallen mir das gute Bild, die matte Oberfläche und die Verbindung über ein einziges Kabel. Der stabile Standfuß verdient dabei ausdrücklich einen eigenen Platz auf der Plusliste. Er sorgt dafür, dass der Monitor nicht nur tragbar ist, sondern sich auch vernünftig benutzen lässt.

Mit den schwachen Lautsprechern kann ich leben. Die Anschlüsse auf der linken Seite sind für meinen Aufbau ungünstig, ändern aber nichts an meinem positiven Gesamteindruck.

Sinn oder Unsinn? Für mich klar Sinn.

Wer unterwegs regelmäßig mehr Bildschirmfläche braucht, sollte sich diesen Monitor ansehen. Wer mit dem Laptopdisplay gut zurechtkommt, spart sich das zusätzliche Gepäck.

Testgrundlage: Eigene Nutzung als mobiler zweiter Bildschirm am MacBook Air. Aussagen zu Standfestigkeit, Handhabung, Bildqualität, Lautsprechern und Blickwinkel beruhen auf persönlicher Erfahrung. Technische Angaben stammen aus der bereitgestellten Produktbeschreibung und der beiliegenden Anleitung. Gewicht, Helligkeit, Farbtreue und Reaktionszeit wurden nicht selbst gemessen.

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